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Frderkreis Rettet die Elbe eV

Pressemitteilung

Hamburg, den 19.06.2017

Elbvertiefung: Ein Garten fr den Schierlings-Wasserfenchel

Mitte Juni haben die Wasserstraen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV) und die Hamburg Port Authority (HPA) einen „Meilenstein auf dem Weg zur Elbvertiefung“ verkndet: man habe eine Flche gefunden, auf der der Doldenbltler knftig ungestrt und geschtzt gedeihen knne. Das Bundesverwaltungsgericht hatte bekanntlich die vorgesehene Ausgleichsmanahme „Kreetsand/Spadenlander Busch“ als rechtswidrig verworfen.

Bei dem ausgesuchten Gebiet handelt es sich um die betonierten Absetzbecken des 1991 stillgelegten Elbwasserwerks Kaltehofe. Sie stehen unter Denkmalschutz und befinden sich im Naturschutzgebiet Auenlandschaft Norderelbe. Laut amtlichem Vorschlag soll das heutige Binnendeichsgebiet mit einem Graben aus der Billwerder Bucht unter der Autobahn A1 an das Tidegeschehen angeschlossen werden.

Die Behrden mssen jetzt fr ihren „Meilenstein“ ein Planergnzungsverfahren durchfhren, in dem geprft wird, ob das Projekt entgegen anderer Bestimmungen (s.o.) zulssig ist, ob das mit der Tidebeeinflussung funktioniert, und ob sich der Schierlings-Wasserfenchel tatschlich dort ansiedelt. Zudem liegt die Flchengre von etwa sieben Hektar weit unter der nicht genehmigten Manahme Kreetsand von 42 Hektar. An diesem Kleinmut des Senats wird die Elbvertiefung hoffentlich scheitern.

Der Lebensraum des Schierlings-Wasserfenchel liegt vor dem Deich im Wattsaum an der Tidehochwasserlinie. Seine Samen werden von dort weg bzw. hin transportiert, wodurch der Bestand sich regeneriert. Der Schierlings-Wasserfenchel ist Teil einer Pflanzen- und Tiergemeinschaft. All das muss in den Absetzbecken knstlich hergestellt werden.

Das Resultat wird eine Schierlings-Wasserfenchel - Zuchtanstalt sein, ebenso knnte Hamburgs Wirtschaftssenator Horch auch ein Tidebiotop in Planten und Blomen in einem Gewchshaus anlegen.

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