Umwelthauptstadt Hamburg
Elbvertiefung
Hamburger Hafen
Sauerstoffloch
Baden und Fische in der Elbe
Plan für die Elbe Wasserrahmenrichtlinie
Hafencity
Heavy Metall / Kupferproduktion / -Mine
Energiefragen
von Ämtern und Behörden
Sonstige Probleme
Impressum
Datenschutz




Frderkreis Rettet die Elbe eV
Nernstweg 22, 22765 HAMBURG, Tel.: 040 / 39 30 01
E-Mail: buero(bitte hier @ einsetzen)rettet-die-elbe.de
Volksbank Kehdingen EG-Balje, BLZ 200 697 86, Konto Nr. 4485 700

Pressemitteilung

Hamburg, den 13.12.2012

Muss fr das grte Containerschiff der Welt die Elbe vertieft werden?

Eine weitere Elbvertiefung ist aus kologischen und konomischen Grnden nicht zu vertreten.

Die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) in Zusammenarbeit mit der franzsischen Reederei CMA CGM und Hamburg Hafen Marketing (HHM) fordern das Bundesverwaltungsgericht zu einer schnellen Entscheidung auf, weil sie befrchten, der Hamburger Hafen wrde sonst zum Regionalhafen verkommen.
Die CMA CGM Marco Polo soll dafr als Beweis dienen, die HHLA, CMA CGA und HHM verschweigen in ihrer Pressemitteilung vom 12. Dezember 2012 bewusst andere Faktoren, die den Schiffsverkehr einschrnken.
Die Marco Polo ist nicht wegen des tatschlichen Tiefgangs von 10,70 Meter tideabhngig in Hamburg eingelaufen, mit dem Tiefgang htte sie zu jeder Zeit Hamburg erreichen knnen. Der Grund fr das Einlaufen mit Hochwasser ist, dass das Schiff auf der Elbe gewendet werden muss und dafr bentigt man mehr Wasser, damit die gesamte Fahrrinnenbreite zur Verfgung steht um das 396 Meter lange Schiff berhaupt wenden zu knnen. Beim Wendemanver muss deshalb ein Zeitpunkt gewhlt werden, wo die Strmung am geringsten ist um seitliches Verdriften zu verhindern. Dies ist nur bei fast stehendem Wasser (Stauwasser) bei Umkehr des Tidenstromes mglich.
Zu dieser Einschrnkung kommen aber noch weitere hinzu, die auch mit der geplanten Elbvertiefung nicht abgestellt werden knnen:
Bei den jetzigen und zuknftigen Fahrrinnenbreiten sind Begegnung mit anderen groen Schiffen ber 36,40 m Breite nur eingeschrnkt mglich. Die geplante Elbvertiefung sieht bis auf die Begegnungsstrecke in Hamburg (385 Meter) keine wesentliche Verbreiterung vor. Die 300 und 250 Meter breiten Streckenabschnitte sollen nur um 20 Meter verbreitert werden.
Bei Windstrken ber 6 bis 7 Beaufort knnen wegen der groen Segelflche dieser Containerschiffe Wendemanver nicht mehr durchgefhrt werden.
Reinhard Peschel, Geschftsfhrer der CMA CGM Deutschland GmbH irrt sich, wenn er die verzgerte Elbvertiefung fr diese Einschrnkungen heranzieht, die geplante Elbvertiefung wird daran nichts ndern.
Unseris und vollkommen an der Realitt vorbei ist die Aussage in der Pressemitteilung von HHLA, CMA CGA und HHM, dass die Marco Polo wegen der "verzgerten Fahrrinnenanpassung derzeit den Hamburger Hafen allerdings nicht voll beladen anlaufen und verlassen kann". Auch mit der geplanten Elbvertiefung kann das Schiff voll beladen mit einem Tiefgang von 16 Meter den Hamburger Hafen weder erreichen noch verlassen.
Fr CMA CGM scheint es wohl doch wirtschaftlich zu sein, ein 16.000 Standardcontainerschiff (TEU) nur mit einem Tiefgang von 10,70 Meter nach Hamburg fahren zu lassen und lediglich ca. 3.000 TEU zu lschen und zu laden.
Wenn die CMA CGM Reederei die Marco Polo vollbeladen fahren lassen will, bleibt wohl nur der JadeWeserPort als Hafen in Deutschland.

schnapp2pdf.gif

schnapp2.gifInhaltsverzeichnis Elbvertiefung

schnappfisch

Förderkreis »Rettet die Elbe« eV


Nernstweg 22, 22765 Hamburg, Tel.: 040 / 39 30 01, foerderkreisrettet-die-elbe.de
Logo RdE Fischkutter
Home  Über uns  Alternative Hafenrundfahrt  Links  Presseerklärungen  Archiv